DISTANZ Verlag/Lenbachhaus
Monografie Maria Lassnig

 

Editorial Design

 

Maria Lassnig ist eine der radikalsten Künstlerin unserer Zeit: Auf ihren Selbstporträts malt sich mit schlaffen Brüsten, mit Kochtopf auf dem Kopf und sogar als Knödel.

Körperbewusstseinsbilder nennt Maria Lassnig ihre Arbeiten, und es ist selten schmeichelhaft, was darauf zu sehen ist. Oft ist sie nackt oder tritt uns – wie auf dem Bild ›Du oder ich‹ – mit der ganzen Schutzlosigkeit des Alters entgegen, die Brüste schlaff, der Bauch faltig. Gleichzeitig hält sie zwei Pistolen in ihren Händen. Die eine zielt auf ihr Gegenüber, die andere auf ihren Kopf.

 

Die von der Künstlerin mitgestaltete Publikation des Lenbachhauses gibt einen Überblick über Lassnigs Produktion der letzten zehn Jahre. Unter den über vierzig, teilweise großformatigen Bildern befinden sich auch neue, bisher noch nie gezeigte Werke. Darüber hinaus werden sämtliche filmischen Arbeiten seit den 1970er Jahren gezeigt.

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